Der GKV Spitzenverband kann nicht rechnen
Der GKV Spitzenverband ist weder in der Lage richtig zu rechnen, noch zu recherchieren.
Die Kürzung der Honorare der Psychotherapeuten ist ein Skandal. Es wird die Falschaussage verbreitet, dass eine Vollzeitstelle eines niedergelassenen Therapeuten 36 Patientenstunden umfasst. Dies ist falsch. Korrekt ist: 36 Patientenstunden entspricht einer 52-60 Stundenwoche.
Bei 25 Patiententerminen pro Woche arbeitet ein Therapeut Vollzeit (ca 39 Stunden).
Neben den Patienten-Sitzungen fallen an: Diagnostik, Dokumentation, Berichte verfassen, Telefonate, Telematik und IT Probleme lösen etc.
Das weiß jeder Therapeut und jeder der sich auch annähernd nur die Realität anschauen will.
Aber der GKV vergleicht 2% der Praxen, die eine 50-60 Stundenwoche arbeiten mit dem Durchschnitt anderer Arztpraxen und sagt - die Therapeuten würden gut verdienen.
Will man Therapeuten und Patienten einfach schaden oder ist man hier einfach nicht in der Lage zu rechnen?








