Absolute Vorsicht!
Am 6.10.26 habe ich dort einen Akku bestellt und auf Wunsch per Echtzeitüberweisung bezahlt. Zusammengefasst war es so, dass man mir kurz darauf mitteilte, die Bank des Shops wäre angewiesen, Überweisungen mit "fehlerhaft ausgefüllter Betreff-/Verwendungszweckzeile" zurückzuweisen. Ich hätte den Fehler gemacht, neben der Bestellnr. auch noch die Akkubezeichnung einzugeben. Somit könnte der Geldeingang nicht richtig zugeordnet werden. Somit ist der Sachstand gerade, dass der Shop angeblich das Geld nicht bekommen hat, es aber auch nicht auf mein Konto zurückgebucht wurde. Inzwischen habe ich schriftlich, dass die Bank des Shops diesen Service gar nicht anbietet. Noch läuft eine Frist, der Fall ist noch nicht abgeschlossen, Recherchen laufen. Ich werde berichten, wie es ausgeht. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass das Empfängerkonto nicht den Shop als Kontoinhaber hat, sondern eine Einzelperson. Update: Die Frist ist fruchtlos abgelaufen, Strafantrag ist gestellt. Zur Antwort vom Akkubikeshop (nachfolgend ABS genannt) erläutere ich: Im Laufe des Schriftverkehrs folgende Aussagen vom ABS: Bestätigung des Eingangs der Zahlungsbestätigung am 06.10.26 um 15.23 Uhr, um 16.12 Uhr die Nachricht, dass der Zahlungsnachweis nicht rechtzeitig vorgelegen hätte um die Zahlung fristgerecht zu prüfen, deshalb hätte die Buchhaltung die Zahlung automatisch zurückgebucht. Also: ABS ist angeblich nicht in der Lage, Zahlungen zuzuordnen, die zwar die richtige Bestellnummer enthalten, aber auch andere Angaben, wie in meinem Fall die Bezeichnung des Akkus. Größter Widerspruch ist einerseits die Aussage, dass die Buchhaltung die Zahlung automatisch zurückgebucht hätte, andererseits die Aussage, dass die Bank angewiesen wäre, eingehende Überweisungen zurückzuweisen, sofern der angegebene Verwendungszweck fehlerhaft ist oder nicht den erforderlichen Angaben entspricht. Gibt es nicht, bestätigte mir die Empfängerbank schriftlich.
Die Anfrage zur Rücküberweisung habe ich bei meiner Bank gestellt. Das könnte einige Wochen dauern, teilte man mir mit, Antwort steht noch aus. Die erwähnten Nachweise der Empfängerbank sind zumindest überprüfungswürdig. Am 09.10.26 teilte man mir in diesem Zusammenhang noch mit, dass man im Zusammenhang mit "diesem Vorfall" das Konto nicht mehr nutzen würde. Was ist das für eine Vorgehensweise??? Es stimmt, dass man mich am 14.10. aufgefordert hat, einen Kontoauszug zu schicken aus dem hervorgeht, dass ich die Rückzahlung nicht erhalten habe. Zu dem Zeitpunkt gab es kein Vertrauen mehr, ABS Daten zur Verfügung zu stellen, die ein Kontoauszug üblicherweise so hergibt. Ich habe das Geld nicht zurückerhalten, sonst wäre ich wohl nicht zur Polizei gegangen. Im selben Schreiben äußerte man die Vermutung, dass ich lüge und den Verdacht, dass ich die Rückerstattung bereits erhalten hätte und die Unwahrheit sagen würde. Soviel zur Höflichkeit.
Kurz noch zu mir: Es ging um einen Akku für ein altes Spartarad. Sehr schwer dran zu kommen, da sehr alt und Sparta inzwischen nicht mehr existent. So wollte ich wohl keine Warnhinweise wahrnehmen weil ich unbedingt wollte, dass alles gut wird. Zumal ich vorher einen Akku von einer niederländischen Firma bekommen hatte, der aber leider nicht funktionierte. Die Rückabwicklung war topserös und 5 Sterne wert. Deshalb war wohl zu vertrauensseelig und habe übersehen: kein Impressum, nur eine Mobilfunknummer, kein Festnetz, eine Einzelperson als Kontoinhaberin, deren Name auch nicht auf der Internetseite auftaucht, das Drängen auf Echtzeitüberweisung. Hinterher ist man immer klüger.

Besvarelse fra Akkubikeshop
