Not worth the money when they fail so quickly
Wir haben unser Vertrauen in MBS Caravans gesetzt und insgesamt 22.000 Euro für einen neuen Anhänger investiert. Ein entscheidender Kaufgrund war die ausdrückliche Zusicherung von MBS, dass Combi Camp (Aart Kok) im Falle von Problemen ein zuverlässiger und kooperativer Ansprechpartner sei. Diese Aussage erwies sich leider für uns sehr schnell als falsch.
Bereits nach wenigen Monaten trat der erste Defekt auf (ein kaputter Reißverschluss). Unsere Kontaktaufnahme mit Aart Kok wurde mit einer knappen Antwort quittiert: Die Reparatur sei zu teuer, man sehe keine Verantwortung. Dies war der Beginn einer langen Reihe von Problemen, die innerhalb der ersten fünf Monate auftraten.
Eine Übersicht über diese Mängel sowie die Erfahrungen weiterer Betroffener ist auf der Facebook-Seite meines Mannes „Combi Camp problems / We regret buying one“ dokumentiert.
Das schwerwiegendste Problem war massiver Schimmelbefall im Dach des Haupt- und Vorderzeltes. Wir meldeten sämtliche Mängel erneut schriftlich bei MBS. Nach Gesprächen mit anderen Eigentümern mussten wir feststellen, dass Aart Kok regelmäßig pauschal dem Kunden die Schuld zuweist – ein Vorgehen, dem sich MBS in unseren Augen inzwischen offenbar anschließt, einschließlich der Weitergabe falscher Informationen zur Gewährleistung.
Sowohl MBS als auch Aart Kok erklärten uns mehrfach, Schimmel sei kein Gewährleistungsfall. Nach deutschem Recht ist dies jedoch sehr wohl der Fall. Selbst nachdem unser Anwalt diese Rechtslage schriftlich gegenüber MBS dargelegt hatte, verweigerte das Unternehmen weiterhin jede Anerkennung und Maßnahme und machte uns weiterhin verantwortlich – trotz korrekter Nutzung und vollständiger Transparenz unsererseits.
Wir haben dauerhaft im Zelt gelebt und wurden ausdrücklich zu diesem Material beraten. Zu keinem Zeitpunkt wies MBS darauf hin, dass dieses Material hierfür ungeeignet sei. Im Gegenteil: Erst später teilte uns der Geschäftsführer von Aart Kok mit, dass diese Zelte nur von April bis September, maximal 50–60 Wochen, genutzt werden sollten und nicht wintertauglich seien – obwohl auf Social Media aktiv für Wintercamping geworben wird. Auch hier widersprechen sich MBS und Aart Kok.
Uns wurde vorgeworfen, das Zelt nass geschlossen zu haben. Tatsächlich lebten wir dauerhaft darin; es war lediglich für wenige Stunden zwischen Standortwechseln trocken geschlossen. Die Schimmelbilder anderer Nutzer, die ein nasses Einpacken selbst einräumen, sehen völlig anders aus als unsere Schäden.
Den Anhänger gaben wir schließlich bei MBS zur Nachbesserung ab. Er befand sich dort vier Monate, begleitet von mangelhafter Kommunikation. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, das Zelt sei bei TenCate zur Begutachtung gewesen. Wochen später erfuhren wir, dass es dort angeblich nie angekommen sei und erneut versendet werden müsste. Auf unsere Nachfragen hierzu erhielten wir keine klare Antwort. Spätestens an diesem Punkt war unser Vertrauen vollständig verloren.
Uns wurde mitgeteilt, TenCate sehe keinen Materialfehler. Trotz mehrfacher Nachfrage erhielten wir keinerlei schriftliche Dokumentation von TenCate.
Zwar wurden zwei kleinere Schäden repariert – unter Schuldzuweisung an uns – doch die wesentlichen, gewährleistungsrelevanten Mängel wurden nicht behoben. Faktisch war das Zelt nach fünf Monaten nicht mehr nutzbar. Ein Jahr später gibt es bis heute keine Lösung.
Zusätzlich drohte uns MBS telefonisch mit seinem Anwalt aufgrund der Rezension meines Mannes und versuchte diese wegen angeblicher Verleumdung bei Google entfernen zu lassen. Google forderte daraufhin Belege an, die vollständig vorgelegt wurden. Die Rezension wurde anschließend wieder veröffentlicht und ist nun verifiziert.
Wir können MBS Caravans nicht empfehlen und raten dringend davon ab, sich in eine ähnliche Situation zu bringen. Vermutlich wird MBS behaupten, es handle sich um einen Einzelfall – ein Blick auf die oben genannte Facebook-Seite zeigt jedoch eindeutig, dass dies nicht zutrifft.




